Der Weg der Liebe
31. Juli 2020
Wie Verhaltensänderung gelingt
Verhaltensänderung fängt mit der Liebe zu sich selbst an. Das verursacht Stirnrunzeln? Sie mögen fragen: «Keine Programme, keine Tipps?» Die Antwort lautet: «Nein, erst mal nicht.»
Gute Vorsätze
Sicher kennst Du die guten Vorsätze, die man sich jedes Jahr wieder aufs Neue zu Jahresbeginn macht und sie dann doch nicht einhält. Oder ein gutes Beispiel sind auch die Kinder, die von den modernen Medien in den Bann gezogen sich jeden Tag wieder vornehmen, weniger an den Unterhaltungs-Geräten zu sein und doch gelingt es so gar nicht. Oder findest Du Dich in dem Beispiel des Anders-Essens wieder, wo Du Dir z.B. immer wieder vornimmst, mal weniger Fleisch zu essen, oder sich ausgewogen zu ernähren, und es gelingt trotz vielen Wissens darüber nicht?
Das sind drei klassische Beispiele, die genau zeigen, dass der Mensch allein über die Kognition nicht funktioniert. Die Kraft der Gedanken ist zwar unumstritten wirksam; jedoch kommt es im Hirn und in der Seele erst mal gar nicht an, wenn das, was man sich mantra-artig «einzuhämmern» versucht, nicht der inneren Landkarte entspricht und somit gar nicht ankommen kann.
Glaubenssätze
Es kann sein, dass gewisse Glaubenssätze daran hindern, die guten Vorsätze in die Tat umzusetzen. Wenn ich zum Beispiel als Kind gelernt habe und dies als absolute Wahrheit in meinem Hirn dann als Glaubenssatz abgespeichert habe, dass man Fleisch braucht, um groß und stark zu werden, oder um genügend Nährstoffe abzubekommen, so werde ich mir schwer tun, den Satz zu glauben, dass ich erstens ohne Fleisch gut ernährt sein kann, und zweitens es andere Lebensmittel gibt, die mir ausreichend Nährstoffe zuführen. Dann traue ich mich erst gar nicht an das Experiment heran, es mal auszuprobieren.
Glaubenssätze sind wie Leitplanken im Leben, sie sind im Gehirn sehr tief verankert und es braucht einiges an Energie und Aufmerksamkeit, um sie aufzulösen und zu verändern. Ursprünglich wurden sie dafür innerlich entwickelt, damit sie uns hilfreich und meist als innere Sicherheit dienen. Doch sind sie meist in einem früheren Lebensabschnitt entstanden, wo das auch notwendig war, also erforderlich, um «damals» eine «Not abzuwenden.» Im Beispiel des Essens kann es sein, dass für das Kind sicherer war im Verhältnis zu seinen Eltern, besser darauf zu hören, was die Eltern sagen, das eigene Gefühl zum Essen dem Kind also abgesprochen wurde. Kinder kooperieren, denn sie sind abhängig von ihren Eltern. So tun sie das auch z.B. beim Essen, um mit denen, von denen sie abhängig sind, vordergründig im Frieden zu sein.
Gesunder Zweifel
Als erstes braucht es also einen Zweifel für die Veränderung eines etwaigen Glaubenssatzes. Einen Zweifel, der die Idee nährt, dass es auch anders gehen könnte. Vielleicht hilft es auch, andere Menschen zu beobachten und zu erkennen, dass man gesund und munter sein kann, obwohl man – um im Beispiel zu bleiben – kein Fleisch isst. Dieser erste Aha-Effekt hilft dann einen gesunden Zweifel am eigenen Glaubenssatz zu entwickeln, der wiederum gebraucht wird, um eine neue Wahrheit für sich zu etablieren.
Affirmationen
Der kognitive Ansatz der Affirmationen – so nennt man die mantra-artig wiederholten Sätze, die man seinem Hirn als neue Information gibt – können nachgewiesenermaßen helfen, das Hirn neu zu «programmieren». Das kann jedoch eine sehr lange Zeit in Anspruch nehmen, bis die Botschaft bei einem überhaupt ankommt. Der Prozess dahinter ist wie folgt: die neue zu implizierende Botschaft des neuen hilfreicheren Satzes wird immer wieder gesagt, gedacht, dem Hirn zu geführt. Diese «neue» Botschaft trifft auf die alte. Beide stehen sich diametral in ihrer Widersprüchlichkeit gegenüber. Das führt erst einmal zu Verwirrung im Hirn, weil zwei verschiedene Botschaften im System Hirn kursieren. Unbewusst kann dieser Zustand der Verwirrung ein wenig andauern und das kann recht unangenehm sein, eine Unsicherheit hervorrufen und einen handlungsunfähig machen.
Coaches begrüßen diesen Zustand der Verwirrung oft als positiv, weil er ein Zeichen dafür ist, dass etwas innerlich in Bewegung geraten ist. Das ist richtig. Dennoch: Dieser Zustand kann aber für denjenigen, der die Veränderung durchläuft, sich als nicht hilfreich und so, als ob man die Kontrolle verloren hätte. Dieser Weg der Veränderung auf rein kognitiver Ebene ist also manchmal nicht nur der unangenehmere, sondern auch der, der nicht bewusst gegangen werden kann, weil die inneren Anteile und Stimmen gar nicht entdeckt werden. Leider auch der, bei dem es ein hohes Rückfallrisiko gibt. Wenn man mit solchen Sätzen arbeitet, braucht es bereits ein hohes Maß an Bewusstheit der eigenen Seelenstruktur.
Der integrierte Weg
«Der Weg der Liebe», wie ich ihn bei Veränderungsarbeit nenne, ist ein integrierter Weg. Das heißt, die Veränderungsarbeit findet Schritt für Schritt und mit einer Bewusstmachung statt. Das heißt, es wird nicht technisch etwas induziert, sondern erst einmal wahrgenommen, was da alles ist und liebevoll willkommen geheißen.
Die Arbeit mit dem Unbewussten
Oft helfen auch nicht-kognitive Verfahren wie die Arbeit mit inneren Bildern und Anteilen, um überhaupt wahrzunehmen, was sich innerlich meldet. Viele Menschen kommen an die tieferen Schichten kognitiv nicht mehr heran, um überhaupt mögliche Ängste und Widerstände wahrzunehmen. Oft sind diese ja abgespalten, also in eine Bewusstseinsebene gelangt, wo es erst mal nicht mehr wahrgenommen werden kann und innerlich vermeintlich nicht mehr wehtut. Mit Bildern und Symbolen zu arbeiten, ist eine sehr effektive Methode, um die inneren Anteile zu erkennen, um überhaupt mit ihnen arbeiten zu können. Gerade in unserer westlichen, sehr kopflastigen Welt, liegen Gefühle und Bedürfnisse oft verborgen. Da kann eine neue Botschaft nicht oder nur falsch ankommen. Das bedeutet, es gibt dann keine Veränderung des Verhaltens.
Nachhaltige Veränderungsarbeit
Um ein paar Methoden zu nennen: Sowohl im katathymen Bilderleben, im therapeutischen NLP und den Submodalitäten werden manch Anteile zugänglich. Sie erlauben der Seele, sich zu zeigen. Oft ist es dann einfacher wahrzunehmen, was da ist oder Bedürfnisse zu formulieren. Diese Arbeit ist tiefgehend und nachhaltig.
Manchmal ist dann der Schritt zur Veränderung ein nur noch ganz kleiner, wenn die alter Struktur mit liebender Aufmerksamkeit angeschaut, verstanden, gewertschätzt worden ist und dann das neue Platz haben darf. Auf einmal erscheint es einem fast mühelos, einen Schritt zu gehen, den Mut zu haben, zu experimentieren, etwas Neues auszuprobieren, sich auf eine neue Reise zu begeben und zu merken, was einem gut tut und was nicht.
Eine «schmackhafte» Vision
Hilfreich ist mit Sicherheit auch, sich das «neue Leben» mit der vollzogenen Veränderung» vorzustellen, sich eine Vision zu gestalten und sie mit allen Sinnen auszuschmücken: also zu sehen, zu schmecken, zu hören, zu riechen, zu fühlen. Je mehr Sie sich in das «neue Leben mit der bereits integrierten Veränderung» einspüren und es ausmalen, desto mehr bekommen Sie Lust, diese Veränderung auch zu gehen. Man sagt, die Seele tut dann alles, dass Sie diesen Zustand dann auch in der Realität herstellt. «Endlich Nicht-Raucher» ist das Buch, das mit dieser Methode arbeitet. Hier nutzt man die Sehnsucht, an einem «besseren Ort» zu gelangen.
Hemmende Faktoren
Für eine nachhaltige Veränderung ohne Rückfall ist es unabdinglich, die Faktoren anzuschauen, die etwas gegen diesen «besseren Ort» haben. Manchmal sind es Stimmen der Eltern, manchmal sind es eigene «Torpedos», die den Erfolg des Wandels nicht haben wollen. Manchmal haben auch Menschen im Umfeld etwas gegen die gewünschte Veränderung, manchmal spielen finanzielle Sorgen oder anderes mit hinein, eine Veränderung im Moment nicht gehen zu können. Diese inneren und äußeren Faktoren brauchen meist liebende Aufmerksamkeit, eine Wertschätzung, dass sie bisher zu etwas gut waren, einen großen Nutzen im bisherigen Leben hatten, und manchmal sind auch andere Ressourcen nötig, damit die inneren Anteile «bereit» sind, den Weg der Veränderung mitzugehen.
«Little baby steps»
Das ist Dir zu kompliziert? Der Artikel ist eine Einladung, sich mit Veränderungsarbeit näher zu befassen. Es lohnt sich auf jeden Fall, manche Prinzipien der inneren Arbeit zu verstehen, um nicht erneut frustriert zu sein, wenn eine Veränderung wieder mal nicht klappt. Versuch es doch einfach mal, einen kleinen Schritt auszuprobieren und alle inneren Anteile bei dieser Mini-Veränderung wahrzunehmen.
«Der Mensch ist ein Gewohnheitstier» heißt es so schön. Klar ist, dass der Mensch die Dinge, die er kennt, ungerne aufgibt. Insofern ist die Methode, Mini-Schritte «auszuprobieren» ohne Verpflichtung, sie unbedingt weitermachen zu müssen, sondern jederzeit es wieder anders machen zu dürfen, eine große Erleichterung für uns Menschen.
Bedürfnisse erkennen
Die integrierte Methode ist mit Sicherheit sehr viel langsamer als die Hau-Ruck-Methode – zum Beispiel von heute auf morgen z.B. Veganer zu werden, oder zum Rauchen aufzuhören. Sie ist aber von wirklich nachhaltigem Erfolg gekrönt, weil sie leichter durchzuhalten ist. Es muss nicht so immens viel Energie auf's Durchhalten verwendet werden, es auszuhalten, dass die alten Anteile sich nicht gesehen fühlen. Die vorhandene Energie kann mit feinen Beobachtungen des eigenen Seins und Verhaltens für diesen Prozess verwendet werden. Es ist ein gewaltfreier Weg. Der integrierte Weg erkennt die Bedürfnisse hinter einer Handlung und beschreitet mit allen Bedürfnissen im Gepäck den Weg. Nachhaltig – meist ohne oder mit weniger Rückfallquote.
Individuelle Programme
Und ja Programme, eine Festlegung eines Plans, wann man die kleinen Schritte der Veränderung ausprobiert, sind dann hilfreich, wenn die Bereitschaft und die Fähigkeit da ist, alle Schritte bewusst zu gehen, zu beobachten und für sich selbst als hilfreich einzustufen, nicht aber als übergestülptes Konzept, was individuell gar nicht funktionieren kann.
Der Weg der Liebe ist bewusst, dem Leben zugewandt, er ist ein Weg zu mehr Lebensqualität, egal welche Entscheidungen Du für Dich triffst. Und wann kommt Dein nächster kleiner Mini-Schritt, wo Du etwas ausprobierst?
«Egal, für welchen Weg Du Dich entscheidest – den Weg der Liebe oder den Sprung ins kalte Wasser, die Integrationsarbeit will ohnehin getan sein. Und den Mut zum «Springen» braucht es immer, auch wenn es auch nur ein ganz kleines Experiment ist, das Du wagen möchtest. Es gibt dieses eine kleine, innere retardierende Moment, das von Dir eine innere klare Entscheidung und den Willen zum Tun erfordert.»
Viel Freude bei Deinen nächsten Schritten. Und sich coachen zu lassen, ist soziale Kompetenz und kein Zeichen von Schwäche. Ich bin für Dich da.
Sabine Jagat Prakash
Gute Vorsätze
Sicher kennst Du die guten Vorsätze, die man sich jedes Jahr wieder aufs Neue zu Jahresbeginn macht und sie dann doch nicht einhält. Oder ein gutes Beispiel sind auch die Kinder, die von den modernen Medien in den Bann gezogen sich jeden Tag wieder vornehmen, weniger an den Unterhaltungs-Geräten zu sein und doch gelingt es so gar nicht. Oder findest Du Dich in dem Beispiel des Anders-Essens wieder, wo Du Dir z.B. immer wieder vornimmst, mal weniger Fleisch zu essen, oder sich ausgewogen zu ernähren, und es gelingt trotz vielen Wissens darüber nicht?
Das sind drei klassische Beispiele, die genau zeigen, dass der Mensch allein über die Kognition nicht funktioniert. Die Kraft der Gedanken ist zwar unumstritten wirksam; jedoch kommt es im Hirn und in der Seele erst mal gar nicht an, wenn das, was man sich mantra-artig «einzuhämmern» versucht, nicht der inneren Landkarte entspricht und somit gar nicht ankommen kann.
Glaubenssätze
Es kann sein, dass gewisse Glaubenssätze daran hindern, die guten Vorsätze in die Tat umzusetzen. Wenn ich zum Beispiel als Kind gelernt habe und dies als absolute Wahrheit in meinem Hirn dann als Glaubenssatz abgespeichert habe, dass man Fleisch braucht, um groß und stark zu werden, oder um genügend Nährstoffe abzubekommen, so werde ich mir schwer tun, den Satz zu glauben, dass ich erstens ohne Fleisch gut ernährt sein kann, und zweitens es andere Lebensmittel gibt, die mir ausreichend Nährstoffe zuführen. Dann traue ich mich erst gar nicht an das Experiment heran, es mal auszuprobieren.
Glaubenssätze sind wie Leitplanken im Leben, sie sind im Gehirn sehr tief verankert und es braucht einiges an Energie und Aufmerksamkeit, um sie aufzulösen und zu verändern. Ursprünglich wurden sie dafür innerlich entwickelt, damit sie uns hilfreich und meist als innere Sicherheit dienen. Doch sind sie meist in einem früheren Lebensabschnitt entstanden, wo das auch notwendig war, also erforderlich, um «damals» eine «Not abzuwenden.» Im Beispiel des Essens kann es sein, dass für das Kind sicherer war im Verhältnis zu seinen Eltern, besser darauf zu hören, was die Eltern sagen, das eigene Gefühl zum Essen dem Kind also abgesprochen wurde. Kinder kooperieren, denn sie sind abhängig von ihren Eltern. So tun sie das auch z.B. beim Essen, um mit denen, von denen sie abhängig sind, vordergründig im Frieden zu sein.
Gesunder Zweifel
Als erstes braucht es also einen Zweifel für die Veränderung eines etwaigen Glaubenssatzes. Einen Zweifel, der die Idee nährt, dass es auch anders gehen könnte. Vielleicht hilft es auch, andere Menschen zu beobachten und zu erkennen, dass man gesund und munter sein kann, obwohl man – um im Beispiel zu bleiben – kein Fleisch isst. Dieser erste Aha-Effekt hilft dann einen gesunden Zweifel am eigenen Glaubenssatz zu entwickeln, der wiederum gebraucht wird, um eine neue Wahrheit für sich zu etablieren.
Affirmationen
Der kognitive Ansatz der Affirmationen – so nennt man die mantra-artig wiederholten Sätze, die man seinem Hirn als neue Information gibt – können nachgewiesenermaßen helfen, das Hirn neu zu «programmieren». Das kann jedoch eine sehr lange Zeit in Anspruch nehmen, bis die Botschaft bei einem überhaupt ankommt. Der Prozess dahinter ist wie folgt: die neue zu implizierende Botschaft des neuen hilfreicheren Satzes wird immer wieder gesagt, gedacht, dem Hirn zu geführt. Diese «neue» Botschaft trifft auf die alte. Beide stehen sich diametral in ihrer Widersprüchlichkeit gegenüber. Das führt erst einmal zu Verwirrung im Hirn, weil zwei verschiedene Botschaften im System Hirn kursieren. Unbewusst kann dieser Zustand der Verwirrung ein wenig andauern und das kann recht unangenehm sein, eine Unsicherheit hervorrufen und einen handlungsunfähig machen.
Coaches begrüßen diesen Zustand der Verwirrung oft als positiv, weil er ein Zeichen dafür ist, dass etwas innerlich in Bewegung geraten ist. Das ist richtig. Dennoch: Dieser Zustand kann aber für denjenigen, der die Veränderung durchläuft, sich als nicht hilfreich und so, als ob man die Kontrolle verloren hätte. Dieser Weg der Veränderung auf rein kognitiver Ebene ist also manchmal nicht nur der unangenehmere, sondern auch der, der nicht bewusst gegangen werden kann, weil die inneren Anteile und Stimmen gar nicht entdeckt werden. Leider auch der, bei dem es ein hohes Rückfallrisiko gibt. Wenn man mit solchen Sätzen arbeitet, braucht es bereits ein hohes Maß an Bewusstheit der eigenen Seelenstruktur.
Der integrierte Weg
«Der Weg der Liebe», wie ich ihn bei Veränderungsarbeit nenne, ist ein integrierter Weg. Das heißt, die Veränderungsarbeit findet Schritt für Schritt und mit einer Bewusstmachung statt. Das heißt, es wird nicht technisch etwas induziert, sondern erst einmal wahrgenommen, was da alles ist und liebevoll willkommen geheißen.
Die Arbeit mit dem Unbewussten
Oft helfen auch nicht-kognitive Verfahren wie die Arbeit mit inneren Bildern und Anteilen, um überhaupt wahrzunehmen, was sich innerlich meldet. Viele Menschen kommen an die tieferen Schichten kognitiv nicht mehr heran, um überhaupt mögliche Ängste und Widerstände wahrzunehmen. Oft sind diese ja abgespalten, also in eine Bewusstseinsebene gelangt, wo es erst mal nicht mehr wahrgenommen werden kann und innerlich vermeintlich nicht mehr wehtut. Mit Bildern und Symbolen zu arbeiten, ist eine sehr effektive Methode, um die inneren Anteile zu erkennen, um überhaupt mit ihnen arbeiten zu können. Gerade in unserer westlichen, sehr kopflastigen Welt, liegen Gefühle und Bedürfnisse oft verborgen. Da kann eine neue Botschaft nicht oder nur falsch ankommen. Das bedeutet, es gibt dann keine Veränderung des Verhaltens.
Nachhaltige Veränderungsarbeit
Um ein paar Methoden zu nennen: Sowohl im katathymen Bilderleben, im therapeutischen NLP und den Submodalitäten werden manch Anteile zugänglich. Sie erlauben der Seele, sich zu zeigen. Oft ist es dann einfacher wahrzunehmen, was da ist oder Bedürfnisse zu formulieren. Diese Arbeit ist tiefgehend und nachhaltig.
Manchmal ist dann der Schritt zur Veränderung ein nur noch ganz kleiner, wenn die alter Struktur mit liebender Aufmerksamkeit angeschaut, verstanden, gewertschätzt worden ist und dann das neue Platz haben darf. Auf einmal erscheint es einem fast mühelos, einen Schritt zu gehen, den Mut zu haben, zu experimentieren, etwas Neues auszuprobieren, sich auf eine neue Reise zu begeben und zu merken, was einem gut tut und was nicht.
Eine «schmackhafte» Vision
Hilfreich ist mit Sicherheit auch, sich das «neue Leben» mit der vollzogenen Veränderung» vorzustellen, sich eine Vision zu gestalten und sie mit allen Sinnen auszuschmücken: also zu sehen, zu schmecken, zu hören, zu riechen, zu fühlen. Je mehr Sie sich in das «neue Leben mit der bereits integrierten Veränderung» einspüren und es ausmalen, desto mehr bekommen Sie Lust, diese Veränderung auch zu gehen. Man sagt, die Seele tut dann alles, dass Sie diesen Zustand dann auch in der Realität herstellt. «Endlich Nicht-Raucher» ist das Buch, das mit dieser Methode arbeitet. Hier nutzt man die Sehnsucht, an einem «besseren Ort» zu gelangen.
Hemmende Faktoren
Für eine nachhaltige Veränderung ohne Rückfall ist es unabdinglich, die Faktoren anzuschauen, die etwas gegen diesen «besseren Ort» haben. Manchmal sind es Stimmen der Eltern, manchmal sind es eigene «Torpedos», die den Erfolg des Wandels nicht haben wollen. Manchmal haben auch Menschen im Umfeld etwas gegen die gewünschte Veränderung, manchmal spielen finanzielle Sorgen oder anderes mit hinein, eine Veränderung im Moment nicht gehen zu können. Diese inneren und äußeren Faktoren brauchen meist liebende Aufmerksamkeit, eine Wertschätzung, dass sie bisher zu etwas gut waren, einen großen Nutzen im bisherigen Leben hatten, und manchmal sind auch andere Ressourcen nötig, damit die inneren Anteile «bereit» sind, den Weg der Veränderung mitzugehen.
«Little baby steps»
Das ist Dir zu kompliziert? Der Artikel ist eine Einladung, sich mit Veränderungsarbeit näher zu befassen. Es lohnt sich auf jeden Fall, manche Prinzipien der inneren Arbeit zu verstehen, um nicht erneut frustriert zu sein, wenn eine Veränderung wieder mal nicht klappt. Versuch es doch einfach mal, einen kleinen Schritt auszuprobieren und alle inneren Anteile bei dieser Mini-Veränderung wahrzunehmen.
«Der Mensch ist ein Gewohnheitstier» heißt es so schön. Klar ist, dass der Mensch die Dinge, die er kennt, ungerne aufgibt. Insofern ist die Methode, Mini-Schritte «auszuprobieren» ohne Verpflichtung, sie unbedingt weitermachen zu müssen, sondern jederzeit es wieder anders machen zu dürfen, eine große Erleichterung für uns Menschen.
Bedürfnisse erkennen
Die integrierte Methode ist mit Sicherheit sehr viel langsamer als die Hau-Ruck-Methode – zum Beispiel von heute auf morgen z.B. Veganer zu werden, oder zum Rauchen aufzuhören. Sie ist aber von wirklich nachhaltigem Erfolg gekrönt, weil sie leichter durchzuhalten ist. Es muss nicht so immens viel Energie auf's Durchhalten verwendet werden, es auszuhalten, dass die alten Anteile sich nicht gesehen fühlen. Die vorhandene Energie kann mit feinen Beobachtungen des eigenen Seins und Verhaltens für diesen Prozess verwendet werden. Es ist ein gewaltfreier Weg. Der integrierte Weg erkennt die Bedürfnisse hinter einer Handlung und beschreitet mit allen Bedürfnissen im Gepäck den Weg. Nachhaltig – meist ohne oder mit weniger Rückfallquote.
Individuelle Programme
Und ja Programme, eine Festlegung eines Plans, wann man die kleinen Schritte der Veränderung ausprobiert, sind dann hilfreich, wenn die Bereitschaft und die Fähigkeit da ist, alle Schritte bewusst zu gehen, zu beobachten und für sich selbst als hilfreich einzustufen, nicht aber als übergestülptes Konzept, was individuell gar nicht funktionieren kann.
Der Weg der Liebe ist bewusst, dem Leben zugewandt, er ist ein Weg zu mehr Lebensqualität, egal welche Entscheidungen Du für Dich triffst. Und wann kommt Dein nächster kleiner Mini-Schritt, wo Du etwas ausprobierst?
«Egal, für welchen Weg Du Dich entscheidest – den Weg der Liebe oder den Sprung ins kalte Wasser, die Integrationsarbeit will ohnehin getan sein. Und den Mut zum «Springen» braucht es immer, auch wenn es auch nur ein ganz kleines Experiment ist, das Du wagen möchtest. Es gibt dieses eine kleine, innere retardierende Moment, das von Dir eine innere klare Entscheidung und den Willen zum Tun erfordert.»
Viel Freude bei Deinen nächsten Schritten. Und sich coachen zu lassen, ist soziale Kompetenz und kein Zeichen von Schwäche. Ich bin für Dich da.
With much love
DeineSabine Jagat Prakash

Was nach saloppen Jugendslang klingt, kann die Einladung an Dich für eine innere Standortbestimmung sein. Wie geht es Dir, wo stehst Du gerade, was ist gerade los, wo stehst Du in Deiner Entwicklung, mit einem bestimmten Projekt, als Frau mit Deinen Träumen und Wünschen? Nach der Phase zu fragen, kann Dich unterstützen, Dich zu orientieren. Meist laufen ja mehrere Phasen gleichzeitig, so dass Du in unterschiedlichen Kontexten Deinen inneren Standort findest. Helfer Phasen sind Helfer in unserem Leben. Phasen begegnen Dir überall: Mondphasen, Monate, Tage, Stunden, Lebensabschnitte, Schule und Schulferien, Feiertage und Alltag Jahre, Jahrzehnte... Da wir Menschen zyklische Wesen sind, können wir die Einteilung in Phasen als Erleichterung erleben, um auch schwierige Abschnitte zu meistern. Verstehen Wenn Du – vor allem kleine - Kinder hast, ist der Satz «Es ist eine Phase» manchmal ein wichtiger Trost, wenn Du als Mutter gerade sehr gefordert bist. So hilft auch das Wissen um die Phasen der Entwicklungspsychologie, um zu verstehen, was im Leben Deines Kindes gerade an Entwicklung gegangen sein will und um Stress rauszunehmen. Das Wissen um Lebenszyklen hilft Dir selbst, Dich einzuordnen und die jeweiligen Qualitäten des jeweiligen Alters zu verstehen. Orientieren Wenn Du Projekte ins Leben rufst oder begleitest, kennst Du es sicher auch, dass Du zur Orientierung, gerade bei längerfristigen Projekten, Phasen definierst. Das hilft nicht nur, den Überblick zu bewahren, sondern auch Erwartungen an ein Projekt zu managen und den Druck, den Du Dir vielleicht machst, zu mindern. 8 Phasen der Klarheit Wenn Du Dir also nächstes Mal etwas vornimmst, gestalte es doch in Abschnitten. Ich habe hier 8 Phasen definiert: Definition des Zeitraums Brainwaving- oder Sammlungsphase (Brainwaving ist die entspannte Variante von Brainstorming, ein Begriff, den ich geprägt habe) Orientierungsphase Planungsphase inklusive Überprüfung von Machbarkeit und Ressourcenmanagement Klarheits- & Entscheidungsphase Durchführungsphase mit Erlaubnis für fortwährende Anpassung Abschlussphase Rückblicks- und Lernphase Bewegung im Prozess In jeder Phase stehen oft eine Menge innerer Prozesse an. Denn viel Dinge können wir nicht allein mit dem Kopf entscheiden, und auch nicht alleine mit dem Herzen. Die Kongruenz zwischen Kopf und Herz ist ebenso kein statischer Zustand. Sowie auch das Durchlaufen der Phasen selbst, nicht linear geht. Manchmal wiederholen wir die vorherige oder springen bis zur übernächsten. Klar ist, alle werden durchlaufen. Gibt es sachliche Entscheidungen? Im Business werden gerne nur sachlich-neutrale Aspekte berücksichtigt in der Annahme, dass ein Prozess linear verläuft. Derweil sind wir, egal in welchem Kontext, nur eins: Menschen. Emotionale Aspekte sind diejenigen, die Menschen entscheiden lassen. Es gibt Studien, dass 80% der Entscheidungen auf reiner Emotion beruhen. Der ganze Mensch Das heißt für mich, wir müssen, egal, worum es geht, den ganzen Menschen in seiner Vielschichtigkeit, Einzigartigkeit, Individualität sehen, um nachhaltige und fundierte Entscheidungen zu treffen. Erfahren Da lohnt es sich, innerhalb und in jeder Phase immer wieder neu zu schauen, was es jetzt braucht, was Dich in Deinem Menschsein bewegt, was sich verändert hat – das festzustellen geht nur mit einem freien und offenen Geist – die einzelnen Bedürnisse auf allen Ebenen zu erfahren, Fragen zu stellen und vor allem auch immer wieder die eigene Position neu zu klären und sich selbst die Freiheit zuzugestehen, sich immer wieder neu justieren zu dürfen. Nur weil es einmal so gesagt oder entschieden wurde, nimmt es Dir nicht das Recht, immer wieder neu zu schauen, was jetzt stimmig ist - vor allem auch in den Übergängen von einer Phase zur nächsten. Kurskorrektur erlaubt Wenn Du umentscheidest während Deines Lebens, während einer Phase, kommen von manchen Schwarz-Weiß-Denkern dann gerne Sätze wie «auf Dich ist kein Verlass» oder andere vorwurfsvolle Äußerungen. Habe den Mut, Deinen Weg zu gehen, die linear-verkopfte Welt zu verlassen, Dich auf Deine eigene Vielschichtigkeit einzulassen und neu oder anders zu entscheiden, bis es für Dich passt. Kongruenz Mit sich kongruent zu sein, ist ein Riesengeschenk. Bis wir dahin kommen, kann dauern, mehrere Durchläufe von Prozessen benötigen, kann Dich in eine vorhergehende Phase zurückbringen, damit Du dann Klarheit gewinnst. Authentisch Nicht immer einfach, authentisch in allen Lebenslagen zu sein. Doch, wie wir liebevoll wissen, sind wir alle immer im Prozess der Ganzwerdung. Ganz heißt heile, heißt, alle Anteile und Facetten des menschlichen Daseins dürfen gelebt und erlebt werden. Kein Teil muss unterdrückt oder vernächlässigt werden. So ist dieses Leben ein ständiger schwingender Individuationsprozess, der so gewollt ist und der der Sinn des Lebens ist. Essenz leben Wenn es um persönliche Entwicklung oder auch den Seelenweg geht, beobachten wir, dass es nicht nur um Phasen, sondern auch Schichten geht, Doshas, yogisch ausgedrückt. So kommen wir im Laufe des Lebens immer tiefer an uns selbst heran, nähern uns dem Seelenkern und einer deutlicheren inneren Stimme als Wegweiser durch diese Lebensreise. Mut, die Angst zu spüren Es gibt dabei immer etwas, was wir für uns selbst entdecken und lernen dürfen. Manchmal sind wir schnell in den Prozessen, manchmal braucht es – wie bei einer langwierigen Geburt – den Mut, die Angst zu spüren, dabei tiefer zu atmen, zu fühlen, zu schauen, wahrzunehmen und zu durchlaufen, damit die ersehnte Klarheit und innerer Frieden entsteht. Die Geburt eines Neins So durfte ich vor kurzem ein NEIN gebären, das seit meiner Kindheit sich nicht getraut hat, zu zeigen. Das war kräftig, hat mich bis tief in den Körper erschüttert und durfte dann frei herausgeschrien werden – alles in meinem geschützten Raum. Bin ich froh, dass ich auf allen Ebenen mit mir selbst arbeiten kann. Und dass mein Mann, Hermann, und ich uns bei unseren oft tiefen Prozessen gegenseitig unterstützen und Raum halten. Danke in diesem Zusammenhang auch an meine Motherdrum, die wieder mal geholfen hat, auszudrücken, wo Worte noch nicht geformt sind. Aktivierte Heilerin Du siehst, als Heilerin durchlaufe ich auch immer wieder meine eigenen Prozesse, die manchmal ganz schön anstrengend sind, Zeit und Raum brauchen und mich auch fordern, bis ich Klarheit und inneren Frieden in dem einen Zusammenhang gewinne. Ich bin eine AKTIVIERTE HEILERIN, also eine, die alles selbst durchfühlt und daher tief weiß. Immer wieder bereit zu gehen – für mich. Für Dich. Ich lade Dich ein, diese Lebensreise in Richtung mehr Authentizität und kongruentem Handeln zu gehen. Es ist so schön und für Deine Gesundheit zuträglich, wenn die Essenz Deiner Seele durch Dich als Menschen strahlen darf und ich dabei begleiten kann. Lass Dein Leben schwingen und erlaube Dir Phasen, auch in denen Du pausierst und Glück spürst. It's you birthright to be happy. With cosmic love Deine Sabine Jagat Prakash

Der erste Neumond im Jahr, da ist noch die Kraft der Vorsätze und die gewünschte neue Richtung spürbar. Das ist schön, wenn es so ist. Wenn Du so klar bist, dass Du losgehen kannst, sind die Sterne jetzt gerade günstig. Ist immer alles so klar? Was ist aber, wenn das gar nicht so klar ist, wenn die Ausrichtung noch entstehen darf, wenn mehr Fragen als Antworten da sind, wenn Dich mehr Chaos als Ordnung regiert? Als Heilerin habe ich da eine ganz klare Haltung: Lass Dich nicht pushen, mit vermeintlichen Siegeshymnen locken, sondern erkenne und geh Deinen Weg. Die Sterne sind auch günstig, wenn die Stimme noch ganz leise ist in Dir, ihr zu lauschen, wenn Du Schmerz fühlst, wenn Du alles andere als startklar bist und es durchfühlen kannst. Es ist eben ein Weg in die Neuausrichtung. Und bekanntlich liegt im Hier und Jetzt die große Weisheit, die Dinge kommen zu lassen. Losgehen Losgehen auf Deine Heilreise, hat eine Kraft, die oft noch verborgen scheint. Es ist riesig, wenn Du eine Entscheidung triffst, dass es so nicht weitergehen kann und Du Dich umschaust nach Unterstützung. Vielleicht siehst Du erst mal keine Ergebnisse bei der inneren Arbeit, erst mal spürst Du vielleicht sogar mehr Unangenehmes und nimmst mehr wahr, eventuell feinstofflich auch, und das macht erst mal Angst und verunsichert Dich. Und Du stellst Dir dir Frage: Ob das jetzt der richtige Weg ist? Wir wissen, wenn wir mit dem gehen, was da ist, auch unangenehme Gefühle, innere Strukturen, Negativmind, nicht dienliche Glaubenssätze, das fühlt sich eng, manchmal "frozen" an. Heilung ist manchmal nicht einfach - und dann doch wieder ! "Warum tu ich mir das an?" ist eine beliebte Frage, die mir immer wieder in meinen Ausbildungen und Programmen begegnet von Menschen, die dann den Mut verlieren, weiter zu machen. Nach einer Pause der Integration wird dann spürbar, wie kraftvoll der Heilweg ist. Die Pause kann begleitet sein mit Yoga, Meditation, einer Heil-Trance... oder nur Stille. Das entscheidest Du. Savasana Gönn Dir die Pausen, und geh weiter auf Deinem Weg, bleib dran ohne Druck, ohne Pflicht, ohne Erzwingenwollen. Denn es lohnt sich. Es ist so Gold, wenn Du neu ausgerichtet bist. Und: Pausen sind genauso wichtig wie die Heil-Session selbst. Pausen zu machen ist so schwer, wenn der Sympathicus dominant ist aus welchen Gründen auch immer - Trauma, agitierte Depression oder Antreiber - und Du so gerne im Tun bist. Meine Ausbildungen und Programme sind bewusst immer mit Savasana konzipert. Kleinste innere Bewegungen wahrnehmen Sich wieder spüren. Die innere kleine "Ausrichtung" ist oft erst winzig. Eine winzige innere Bewegung in Richtung Lebendigkeit. Es geht darum, sie wahrzunehmen, sie wachsen zu lassen, auch wenn dunkle Anteile dieses "Pflänzchen" wieder niederwalzen möchten. Lass auch die dunklen Anteile in Dir sprechen. Manchmal tauchen ja ganz schöne Monster auf, so meinen wir, die einfach nur einen liebenden Blick, eine Ressource, vielleicht Wertschätzung brauchen. Die Augen geöffnet hat mir die buddhistische Methode, die dem katathymen Bild-Erleben sehr ähnlich ist, die dem Dämon Nahrung gibt, nämlich, die, die er braucht und bis er satt ist. Wow, da geschehen echte Turns. Zero Point Manchmal fühlt sich Heilung wie eine Sackgasse an, vor allem, wenn Du am Zero Point bist, wenn Du echt nicht mehr weiter weißt. Das ist der eigentliche POINT OF RETURN, wenn Altes spürbar so gar nicht mehr funktioniert, da ist die Chance auf eine Wendung. Es ist eben nicht der point of NO-return, sondern ein entscheidender Zustand auf Deinem Heilweg. Hier hast Du alle Möglichkeiten, und kannst vom unkonditionierten, gereinigten Zustand neu starten, auch wenn scheinbar alles im Chaos ist. Hier geschieht Neuordnung. Es kann sein, dass genau hier dann Begleitung und Präsenz für Dich hilfreich sind, jemand, der im Hier und Jetzt den Raum für Dich halten kann, der mit Dir Deine innere Landkarte sortiert, damit Du Dich nicht "lost" fühlst, sondern die Kraft darin in Ruhe entdecken kannst. Neue Kraft Ich weiß es aus vielen Jahren eigener Erfahrung, auch aus der des Shakti Dance, dem Yoga des Tanzens, wo Du jedesmal genau durch diesen Prozess geführt wirst - vom erlaubten Chaos in eine neue Ordnung, vom Dunkel ins Licht, von der Ablendkung zu einem klaren Selbst. Meine Prozesse führen mich immer wieder mal an meine Tiefen. Sonst hätte ich den letzten Brocken, der auch meinen physischen Körper gedrückt hat, nicht verwandeln können in eine jetzt schon zart spürbare neue Kraft. Wie dankbar bin ich, dass ich meinen eigenen Heilweg trotzdem und deswegen gehe und mir immer wieder meine Ressourcen für diesen Heilweg aktiviere, damit ich wieder lebendig sein kann. Mich wieder auf ein neues Plateau des Lebens begeben kann. Ent-wicklung. Auswickeln aus altem Zeugs. Die Not wenden Und es ist kein Hobby oder eine nette Freizeitbeschäftigung, sich mit sich selbst und den eigenen Strukturen zu beschäftigen und sich tief um sich zu kümmern, sondern eine Notwendigkeit - also die Not zu wenden, die sich im Moment zeigt, ist das Ziel. Wir alle streben nach Balance. Wenn Du gerade im Seligmodus bist, dann braucht es das alles nicht. Wenn Du aber merkst, dass Du nicht im Flow bist, oder Dinge sich nicht so ausgehen, wie Du das gerne hättest, Kontakt zu anderen Menschen schwierig ist, sich Dinge schwer anfühlen, Konflikte immer wieder an der selben Stelle ausbrechen, dann kommst Du an Dir selbst und dem Heilweg halt nicht vorbei. Sich ausrichten - eine tägliche Übung Ich bin da. Meine Kraft ist es, mich immer wieder an die Göttliche Quelle anzubinden mit meinen Tools. Und das braucht manchmal Disziplin... Du musst es tun ! Bald praktiziere ich auch wieder. Ich schau mal, wann es mein Körper wieder erlaubt. Noch braucht mein Körper Zeit, bis sich die neue Schwingung in jede Zelle ausgeweitet hat. Ich genieß derweil die Aussicht von meinem Plateau meiner Savasana, soweit es geht. Der physische Körper ist schließlich der langsamste im Körper-Geist-Seele System. Irdisch sein, bedeutet auch, sich Langsamkeit zu erlauben. Was immer bleibt: Zuverlässig gehe ich voran... immer und immer wieder. Gönnst Du Dir auch Deine Prozesse? With much love Deine Sabine Jagat Prakash

Was für ein Jahr ! Transformationtransformationtransformation. 2026 wird leichter, sagt die Astrologie. Genießen wir unsere Ernte und das, was wir uns dieses Jahr transformiert haben. Es ist immer fein, die Raunächte zu nutzen, um bewusst zu werden, welche Schätze wieder freigelegt wurden. Erst mal feiern wir die Rückkehr des Lichts, das mit der Sonnenwende heute wiederkommt. Heute ist auch Yule. Es wird heller im Bewusstsein. Und mit einem der Licht-Protagonisten, Jesus genannt, feiern wir diese hohe Frequenz des Lichts und der Liebe an Weihnachten. Verstehe die tiefe und immerwährende Botschaft durch alle Zeitalter hindurch. Werdet Dir Deines Lichts bewusst, befreie Seelenanteile, die noch das Dunkel brauchen, um erlöst zu werden. Tauche tief hinein, mit Mut und dem Wissen, dass es wichtig ist, alles zu fühlen, was erlöst werden will. Viele weichen aus, begeben sich in das Hamsterrad der Mittelchen und tausen Therapien anstatt den Zero Point zu wagen. Natürlich kannst Du Dich mit Natur und Hilfsmitteln unterstützen, doch um den Prozess dahinter kommst Du nicht herum. Die Lichtfrequenz offenbart sich in der Präsenz. Es ist mächtig in der Selbstermächtigung. I tell you. Mit diesem Neumond im Schützen verabschiede ich mich und öffne mein Herz für Dich in 2026 für Deinen Weg. Wisse, das Leben ist für Dich. Frohe Weihnachten und Segen fürs Neue Jahr. Licht und Liebe Sat nam Aho Amen Gloria in excelsis Deo Deine Sabine Jagat Prakash

Übergänge Von 3D auf 5D, vom Unbewussten ins Bewusste, vom Dunkel ins Licht, von Streit zu Frieden, von Hoffnungslosigkeit in Vertrauen, von Fischezeitalter ins Kali Juga, von Herbst zu Winter, von abnehmender Helligkeit bald (!) wieder zu mehr Helligkeit, vom Neumond zum Vollmond. Übergänge sind gerade für unerlöste Seelen, traumatisierte und unbewusste Menschen sehr aufreibend, schwer und oft mit Projektion begleitet, denn sie lieben Schwarzweiß-Denken, Kategorien, Verallgemeinerungen, Erhöhungen, Erniedrigungen - alles Überlebensmechnismen aus einer Zeit, wo sie gelernt haben, nicht sie selbst zu sein. Weil das gefährlich war... Der Weg zu Dir selbst hört nie auf und verläuft immer in Wellen. Ein Übergang ist immer noch kein eindeutiger Zustand. Es ist eher das Annehmen des nicht Eindeutigen, die stabile Identität im stetigen Wandel. Erschrick also nicht, wenn die neue Schwingung sich wie Verlust und Chaos anfühlt. Denn das tun Übergänge. Wie fühlt sich ein Übergang in Richtung Neues Bewusstsein an? In Richtung Verbundenheit, Intuition, Liebe & Weite, Identität, Seelenwahrheit, Präsenz? Wie gelingt es ins «Ich bin Teil des Ganzen». Es geht um Deinen Aufstieg, Dein Erwachen, Dein Heilen. Das fühlt sich manchmal ganz anders an. Alte «needy» Beziehungen brechen weg Du wirst sensibler (das ist eine Stärke, by the way) Dein Körper reagiert stark auf Energien im Feld Du möchtest kein Drama mehr Du ziehst neue Frequenzen an und merkst, dass die alten nicht mehr gehen. Wie eine Melodie, die auf einmal eine andere Harmonie hat. Du siehst tiefer, erkennst Hintergründe und Zusammenhänge des Kosmos Die neue Ordnung bildet eine neue Identität. Hermann und ich sind Spezialisten in Zeiten den Übergangs. Wir sind es selbst gegangen und tun es mit unseren Tools und unserer senior Weisheit. Wir sind Kanal für die Jahrtausende alten Techniken wie Yoga, Energiemedizin und den modernen und bewährten Heiltools. Wir bringen es auf die Erde mit. Wir navigieren unser LICHTschiff. Es durchkreuzt stabil und unbeirrt den Ozean des Lebens. Wir sind da. Komm mit auf unser großes Lichtschiff, auf dem Du Deinen Platz hast und wir begleiten Dich auf Deiner Reise. Aad satch, jugad satch. So sei es für immerdar, durch alle Zeitalter hindurch. Aho. Sat Nam. Amen. With much love Deine Sabine Jagat Prakash

... ein immer währender Kreislauf, der Dich die Spiralen der Entwicklung gehen lässt...Leben genannt. Mein Körper drückt gerade die nächste Stufe des Bewusstseins aus. Kollektiv sind wir alle im Geburtskanal, das Neue ist noch nicht ganz da... so geht es auch mir als Pionierin der Bewusstseinsarbeit. Ich fühle es wieder durch, diesmal mit Fieber, bis mein physischer Körper es endlich auch versteht, dass ich schon lange anders weitergehe. Physis und Materie sind langsam. Du darfst das Leben annehmen, diesen trägen physischen Körper, der langsamste im Körper-Geist-Seele-System. Annahme des Lebens in diesem Körper bedeutet, Liebe und Zeit reinzugeben in alle Prozesse des menschlichen Seins in dem Wissen, dass wir göttliche Schwingung sind und der Körper in seiner Langsamkeit mit der Weisheit der Seele und der Schnelligkeit des Geistes zusammen schwingen. YOU MATTER ! Du bist wichtig, Du bist von Bedeutung und Du bist Materie ! With much love Deine Sabine Jagat Prakash

Was bedeutet eigentlich Resilienz? Resilienz wird gerne mit Widerstandskraft übersetzt, womit ich so gar nicht einverstanden bin. Denn wenn wir Widerstand im Leben aufbauen, fließt es nicht. Es geht eher um ein Schwingen der gegensätzlichen Kräfte im Leben. Ein Ausgleich zwischen Yin und Yang, Licht und Dunkel. Wir Menschen machen auf dieser Erde immer die Erfahrung von Polarität. Sie zu vereinen in Frieden, ist die Kunst. Leben im Rhythmus Resilienz ist für mich, das Leben im eigenen Rhythmus, im Spüren der eigenen Wahrheit, im Schwingen mit den Elementen der Natur und Gegensätzen auf diesem Planeten zu gestalten. Immer wieder für Ausgleich zu sorgen, wenn es sein muss, zu justieren, was nicht mehr stimmig ist. Erdenleben leben Resilienz bedeutet also alles andere als in den Widerstand zu gehen, sondern die eigenen Kräfte, das eigene Gespür für sich und dieses Erdenleben zu schärfen, um für sich gute Entscheidungen zu treffen, zu lernen, bei sich zu sein, selbst wenn 99% der Bevölkerung es anders zu machen scheinen. Klarheit und Milde Und doch sind wir alle Menschen, die einen mehr, die anderen weniger auf dem Bewusstseinsweg. Es geht darum, in Milde zu sich und dadurch auch zu den anderen und in großer Klarheit, die nicht Härte ist, den eigenen Weg immer wieder neu zu beschreiten. Das ist tägliche Arbeit, die Freude machen kann. Wahrhaftig zu leben, ist nicht immer leicht, und dennoch ist Wahrhaftigkeit der Liebescode für Dich selbst, denn wenn Du wahrhaftig bist, lernst Du zu unterscheiden, was gut für Dich ist und nicht, zwingst Dich nicht in falsche Systeme, Muster, Erwartungen der anderen, vielleicht Deiner eigenen, die durch Deine Erfahrungen oft zu nicht dienlichen eigenen Mustern geworden sind. Schwingung Unser Tun wirkt darauf hin, dass Du in Deinem Schwingen sein kannst, und die Menschen so miteinander überhaupt erst fähig werden, miteinander zu schwingen. Das heißt nicht Selbstaufgabe, nicht Widerstand leisten, sondern einfach bei sich sein. Es beinhaltet Lernen, die eigenen Muster aufzugeben, lernen, zu gehen und nicht flüchten, wenn es nicht mehr passt. Das ist ein Riesenunterschied. Es bedeutet, Du tust täglich Deine innere Bewusstseinsarbeit, machst Dir klar, was ist Dein Muster und Deine Wunde und was die des anderen. Gemeinsamkeit kann nur entstehen, wenn beide Menschen, die sich begegnen, zum Wachstum bereit sind und die Bewusstseinsarbeit leisten. Das ist Yoga des Lebens. Yoga heißt übersetzt der Weg. Und stell Dir vor, dieser Weg ist nicht hart, er ist auch nicht leicht, er ist. So wie das Leben. Love & light Sabine Jagat Prakash

Ohje, nichts geht mehr, alles scheint aus den Fugen, die alten Abwehrmechanismen und Überlebensstrategien brechen in sich zusammen, greifen nicht mehr in dieser Neuen Zeit. Alles, was bisher Dein Wertesystem bestimmt hat, funktioniert nicht mehr. Systeme crashen. Oh, das kann dem irdischen Ich, dem Ego, Angst machen. Altes Es fühlt sich womöglich wie eine gesellschaftliche Abwärtsspirale an, Dein Ansehen geht vermeintlich den Bach hinunter, Menschen, die bisher viel von Dir gehalten haben, wenden sich ab. Du hast keine Lust mehr auf unbewusste Menschen. Du ziehst Dich aus gesellschaftlich anerkannten Strukturen zurück. Du fühlst Dich nicht mehr passend in bestimmten Gruppen, in großen Firmen, in einem bürgerlichen Leben, machst Dir vielleicht sogar zum Vorwurf, dass Du zu blöd bist, dieses Leben zu leben. Du trauerst um dieses gerahmte, geordnete Leben in Ruhe und Sicherheit. Leicht soll es sein und unbeschwert. Und was soll das Ganze überhaupt? Reinigung Gleichzeitig spürst Du, alles ist richtig, wie es ist. Du weißt, tief in Dir drinnen, es ist Dein Weg – geführt durch die Göttliche Kraft. Denn Du bist da, um zu transformieren, Dich selbst und - wichtig und zu verinnerlichen ! - dadurch auch andere. Dein Weg der Wahrhaftigkeit, bei dem Du Dich selbst nicht mehr verbiegst, um zu beeindrucken, dazu zu gehören, Dich klein zu machen vor den Wichtigen dieser Welt, vor Autoritäten, Staaten, Systemen. Du lässt sogar leeren Glanz und falsches Gloria links liegen, einfach um Deiner Seele Raum zu geben. Manche erklären Dich für verrückt. Du selbst schwingst zwischen Jammertal und göttlicher Ektase. Dein Körper schüttelt sich, die Organe richten sich neu aus, Dein Blut ist in Wallung. Du zuckst am ganzen Körper. Ächzst. Deine Energie aufgewirbelt. Du wirfst den Ballast des Traumas hinter Dich, das fühlt sich an wie ein Wirbelsturm – körperlich, mental. Neuordnung Du ordnest Dein Feld neu. Let it rule. Dein Nervensystem spielt verrückt, Dir wird heiß und kalt zugleich, Dein Herzraum fühlt sich an wie Beton oder Deine Pumpe schlägt wie wild. Du schwitzt, Du frierst, Du zitterst und bebst. Glückwunsch! Auch wenn es schwer mit dem menschlichen Verstand zu verstehen ist, und Deine inneren Anteile möglicherweise durchdrehen, Dein inneres Kind verzweifelt ist, wisse, Du bist auf dem richtigen Weg! Dein System richtet sich neu aus. Es sind Aufstiegssymptome. Viele sprechen vom Erwachen. Ja, Du weißt. Tief. In Dir, dass es gut ist. Das ist der Übergang, der nie ohne Schmerz, Trauer, Dunkelheit stattfindet. Nicht, dass Dein Ego es ersehnt. Das will die Komfortzone. Und doch tost die Welle der Veränderung wieder und wieder heran, durch Dich durch, schwappt über Dich manchmal. Die Schwelle ist bald überschritten und das Neue formt sich gerade. Noch nie hat es sich geformt ohne Chaos, das ist ein physikalisches Gesetz. Übergänge Dein Leben spielt und schaltet in den nächsten Gang. Übergänge sind wie Sterben. Manchmal mehrmals in diesem Leben. Erschrick also nicht. Es ist nur Dein Verstand, Deine Gewohnheiten, Deine menschliche Beschränkheit, die das Große Ganze noch nicht erkennen kann. Ego bäumt sich immer auf, wenn es stirbt. Und natürlich ist dieser Schritt wieder eine Bewegung in die nächste Bewusstseins-Spirale nach oben. Auch wenn es sich wie tief unten anfühlt, wenn Du es mit menschlichen Maßstäben betrachtest. Und klarer als klar ist, dass es das «Tief-unten» braucht, um ganz nach oben zu steigen. Authentizität ist die höchste Schwingung Geduld. Atme Dich da durch, meditiere, mache Yoga, beobachte, fühle, schreie, weine, sei authentisch in Deinem Schmerz und in Deiner momentanen Desorientierung. Bleib bei Dir. Im Jetzt. Präsent. Authentizität ist die höchste Schwingung. Trau Dich, auf Deine Weise zu atmen. Shake, shake, shake. Atme tiefer. Spür Deinen Körper. Geh durch. In Wirklichkeit geht es schon länger als Du denkst in die gesunde, wahrhafte Richtung Deines Seelenwegs. Der ist nie einfach und doch blissful herrlich authentisch, das absolute Ja zum Weg als Mensch. Es entsteht Mitgefühl Und Du weißt genau, dass es jetzt diese Menschen braucht hier auf diesem Planeten, die Mitgefühl entwickeln für die eigenen Prozesse und die der anderen, weil die den Seelenweg gehen und echte Magie, Schätze und Schönheit auf diese Welt bringen, das Göttliche spüren und diesen Funken weitergeben. Ein Schatz ist immer zu bergen als menschliches Wesen auf diesem Planeten. Präsenz! Erinnere Dich, wer Du wirklich bist. Als Mensch gehst Du durch, lebst es, durchlebst es, um die gesamte Menschheit zu entwickeln, zu erlösen, zu leiten. Tu es für Dich, dann geschieht es wie von alleine für andere. Zeitalter des Wissens Die Zeiten aus menschlicher Sicht werden nicht einfacher. Wir alle sind im Übergang. Die Neue Zeit ist kein Hirngespinst, sondern schon lange energetische Realität. Halte Dir den Raum oder such' Dir Menschen, die das können. Und komm mit on the other side. Wenn Du es für Dich tust, tust Du es für die gesamte Menschheit. Die Energie potenziert sich, die Du befreist. Es könnte übrigens auch sein, dass es Dir gut geht bei diesem Prozess, weil Du nicht mehr erschrickst, weil Du weißt. Zeitalter des Wissens. Vielleicht erschrickst Du noch, wenn es Dir sogar richtig gut geht dabei. Lass Dein Ego sterben und lass Dich führen in den Garten Eden. Das Leben ist ein Geschenk. Schau es mit göttlichen Augen an. With much love Deine Tripurasundari Sabine Jagat Prakash

Sicher kennst Du es: Du hast an Dir gearbeitet, Du bist Dir bewusst über eine Menge Dinge in Dir, Du hast Deine Mechanismen und Glaubenssätze durchschaut und auch geändert und dennoch gibt es immer wieder diese dunklen Löcher, die Dich lähmen und abrutschen lassen in einen energielosen Zustand oder in die Erstarrung. Dass wir in anstrengenden, schwierigen und zum Teil nervenaufreibenden Zeiten leben, brauche ich nicht zu erwähnen. Die Menschen drehen durch, Systeme crashen, wo bleiben wir da? Wenn diese Frage bewusst gestellt wird, ist es gut. Dann kommt Bewusstsein rein und Veränderung wird möglich. Schwierig ist es für die Menschen, die keine Tools haben, denn sie haben keine Möglichkeit, ihren Zustand zu verändern, zu switchen in einen dienlicheren State. Licht und Liebe kann nur fließen, wenn wir unseren Zustand "into the other side" verändern. Das ist innerlich und nicht äußerlich. Es spielt keine Rolle, welche Tätigkeit Du ausübst, wenn Du mit Dir verbunden bist, Kontakt zu Dir selbst hast und Dein Wesen lebst und somit in einem Zustand der Liebe bist. Schwierig wird es dann, wenn Dein Umfeld diesen guten Zustand durch unbewusstes Verhalten wie Unachtsamkeit, Dauermotzen, Aggressivität, Verurteilungen und Diffamierungen von Menschen, Druck und Wut zu manipulieren versucht, und Du in so einem dunklen Feld Dich selbst verlierst. Tägliche Rituale können helfen. Meditationen, Dir selbst Gutes tun, um Deine eigene Stabilität aufrecht zu erhalten oder wieder herzustellen. Als Heilerin bin ich Energie- und Ritaulmedizinierin und weiß nicht nur für meine lieben Klientinnen, die kommen, dass Rituale helfen und lade immer dazu ein.... sondern auch für mich selbst. Hast Du schon Deine eigene Ritual-Routine dazu entwickelt? Und damit meine ich nicht, tradierte schon entwickelte Rituale, sondern eben Deine ureigenen. With much love Deine Sabine Jagat Prakash

Heute bin ich müde. So müde, dass ich reinfühlen musste, ob ich überhaupt wieder als Inspiration hier mit meinem Artikel zur Verfügung stehen will...so müde. Ich hab diesem Gefühl Raum gegeben, dieser Möglichkeit, keinen Artikel zu schreiben. Mir dieses Vakuum gegönnt...ah. Pausiert. Keine Lust zu haben, zugelassen. Tief in mich hineingefühlt und Raum gegeben. Und, oh Wunder. Was folgt auf das Vakuum? Yes, neue Energie. Und so war es auch heute. Es formt sich in mir wieder etwas, was ausgedrückt werden will. Und schon kommen wieder meine Urkräfte des Schreibens zum Vorschein. Wunder geschehen Die letzten Jahre mit Hausbau, finanziellen Herausforderungen und der absoluten Situation, dem Neuen, das da kommen mag zu vertrauen und dem ureigenen Lebensweg in der Tiefe und mit dem absoluten Commitment zur Göttlichen Weisheit zu gehen, wow, da war was geboten. Und nun kam eine Botschaft rein, eine Möglichkeit aus dem Nichts, mit der ich nicht gerechnet hatte. Ein Wunder. Wieder ein Wunder. Und noch eins und so weiter. Viele kleine Wunder, die jedes für sich riesig sind. Danke. Mein Mind spielte verrückt, obwohl ich diese Situationen schon vielfach in meinem Leben durchlebt hatte. Wirklich? Den Weg soll ich jetzt gehen? Ist das jetzt mein Weg? Ich bin nun schon geübt darin, zu vertrauen und es einfach zu tun. Und doch habe ich dem nicht mehr so wirklich geglaubt. Das Universum ließ sich Zeit. Also, vertraute ich - mir blieb nichts anderes übrig - und es flutschte durch. Let go, let God. Auch wenn es gesellschaftlich nach Abstieg aussehen kann, weil ich diesen Weg jetzt annehme, und nach außen so was von unlogisch wirkt. In dem Film «Erleuchtung garantiert» sind zwei Männer auf dem Weg in ein tibetisches Kloster auf der Suche nach Erleuchtung. Im Kloster angekommen gehts nicht um Meditation, sondern sie müssen die ganze Zeit den Boden schrubben. Der eine kämpft fortwährend, körperlich, und vor allem geistig. Fragt sich, soll das jetzt der Weg zur Erleuchtung sein? Der andere ganz frei meint nur: «Ich mach es einfach.» … und findet seinen flow und vor allem zurück zu sich selbst. Da bin ich jetzt auch. I play the game of love and life. Ich mach es einfach, mit dem Weg, der sich mir zeigt. Das bedeutet wieder mal ein Stück mehr den Tod des Egos. Ahja, das kenne ich ja schon. Die Gabe leben - so. Ich kann jetzt zuordnen, warum ich so müde bin. Ich weiß, dass ich eine begnadete Heilerin bin, angebunden, hellsinnig – inzwischen auf vielen Sinneskanälen. Ich spüre meine Kraft. Ich bin den Weg des Bewusstseins und des oft schmerhaften Wachstums konsequent gegangen. Mit allen Hürden. Doch gab es immer diese Kämpferin in mir, die immer noch so viel aufwenden musste, um aus dem Versteck zu kommen mit ihrer Wahrheit, mit ihrer Besonderheit, mit ihren Gaben, mit den Traumata aus der Ahnenlinie. Jetzt ist sie da, die Heilerin, die Verletztliche, die Wahrhaftige, die Feurige, die Kali, die Tripurasundari, die Lakshmi, die Saraswati, die Sappho, die Weise, die Staunende, die Tänzerin auf dem Göttlichen Plan, die liebende Mutter, die Hippie- und Starseedfrau. Warum bin ich so müde, weil ich mit all der Vielfalt, meiner Gabe, meiner Vielseitigkeit mich immer versucht habe, den Menschen mit meinen Services anzubieten, mich in Systeme zu quetschen, die schon lange nicht mehr meine sind, mein Programm, was herausragend ist, anzupreisen. Mögen sie doch mitkommen und mich verstehen. Ah, da ist das innere Kind zu heilen gewesen. Mich zu erklären, das hat mich so müde gemacht. Tief, leicht, göttlich Inzwischen weiß ich, dass ich nur besondere Menschen anziehe, die diesen Weg mitgehen. Es ist nicht die Masse, nein, es sind die, die tief in der Seele meine Botschaft des Friedens und der Liebe verstehen, die das Wissen und die gechannelte Weisheit schätzen, die es weiter in die Welt tragen, multiplizieren, übersetzen in eine menschliche Sprache, die manchmal immer noch Beweise einfordert. Beweise liefern, das bin ich nicht. Was ich bin: ich befähige Dich, diese Heilarbeit in Deinem Umfeld und als Coachess / Heilerin zu tun für nicht-kognitive Verfahren, für die Heilung, die der Verstand nicht mehr verstehen kann. Und natürlich mach ich diese Bewusstseinsarbeit in 1:1s, Gruppenjourneys und Ausbildungen. Mit Yoga, Motherdrum, Schamanischer Trommel, Hypnose – yeah tief in die Schichten des Unterbewussten, mit Shakti activation, cosmic dance, Shakti healing yoga und vor allem mit meiner Ausbildung zur conscious healer für multidimensionale Heilkunst. Ich öffne diesen magischen space, in dem Du Deine Deine Kraft aktivieren kannst, Deine weibliche Superpower. From deep dark into light. Fühlen Das, was ich biete, musst Du fühlen. Du kannst es nicht beweisen. Ich schöpfe aus der Fülle, der göttlichen Kraft und versuche hier auf der Erde die Gesetzmäßigkeiten zu verstehen, um hier leben zu können. Ich bringe die Liebe mit von meinem Himmelsritt. Das ist mein Geschenk, das ist meine Gabe. Ich lehre «Heilung geschehe». Ich schaffe den Raum, habe ja immer mal wieder Tools, dennoch ist es meine Präsenz, die heilt, die Dich wieder in den Fluss und in den Kontakt zu Dir selbst bringt, meine Schwingung öffnet den Raum für Dich. Ich habe viel dafür getan und doch nichts. Ich bin so gekommen. Ich bin. So. Manchen macht das Angst. Ihnen geht oft die Heilung, die Ganzwerdung, das Zurückholen der Seelenanteile in der Heiligen Ordnung zu schnell, zu einfach, zu magisch, zu «was weiß ich». Ihr Kopf spielt verrückt, auch mit Erklärungen. Sie flüchten. Und dann gibt es die, die genau das suchen. Dieses Feld und einfach spüren. Bereit sind, sich hinzugeben an diesen space, der alles ist, wo sich alles dreht zu Deinem Besten. Bereit Ich bin so müde, weil ich mich erklärt habe. Ich bin so müde, weil ich in meinem irdischen angelernten Mangeldenken mehr Menschen erreichen wollte, gleichzeitig gespürt habe, es ist schon alles so richtig, wie es ist, aber eben auch von meiner Heilkunst leben wollte. Ich bin bereit, Dich zu führen, in das nächste Zeitalter, in dem wir Menschen unser Potenzial in Liebe wirklich ausschöpfen, kreieren, präsent sind, mit dem anderen schwingen und vor allem unseren Herzraum wieder freischaufeln, damit die Liebesschwingung geschehen darf. Bereit, wenn Du es bist. Du entscheidest, ob Du mitkommst. Ich bin da. Schwinge. Schwingst Du mit? Uups, ich bin gar nicht mehr müde. With much love Deine Sabine Jagat Prakash

Spürst Du diese unglaubliche kosmische Kraft? An unserem Standort München ziehen wir gerade in eine neue Wohnung, die absolut next level ist. Hell, schön, energetisch schwingend. Fein. Passend zu unserer Schwingung. Weichenstellung für die Zukunft. Und die Kräfte wirken im Hintergrund. Wer mir auf Insta folgt, kennt den Beitrag über das Chaos und die Chaostiefpunkte. Mehrere, die spürbar sind und einen scheinbar im Chaos versinken lassen. In Wirklichkeit wartet schon die Neuordnung auf uns. Auf uns und unser neues Leben. Für uns steht es bereit. Aufgeräumt wird, und das ganz gewaltlos, nämlich organisch, intrinsisch, von innen. Das haben wir die letzten Jahre intensiv gemacht und so folgt das Außen. Auf einmal ist es ganz einfach, den Keller auszusortieren, sich von Dingen zu trennen, die nicht mehr dienlich sind, die vor kurzem noch eine tiefe Bedeutung hatten, zu denen wir eine vermeintliche tiefe Beziehung hatten. Frei von Anhaftung. Anpassung an mehr Leichtigkeit und der Abschied vom schweren Gepäck, mit dem wir nicht mehr reisen wollen. Im healing gibt es ein Format, das den Keller aufräumt, innerlich, und mit Fengshui lassen wir die Energie frei fließen. So ist dieser Umzug eine Upleveling in unsere neue Schwingung, in die Frequenz der Liebe und das Verabschieden ohne Schmerz. Ein neuer Zyklus beginnt. Die neue Ordnung darf sich endlich zeigen. Und es gelingt, auch wenn wir noch lange nicht fertig sind mit unseren Kisten, Aufbau und Einräumen. Hast Du den Mut aufzuräumen, innerlich Frieden zu schließen, zu umarmen und gehen zu lassen, ohne Gewalt, mit Liebe und auch mit der Anerkennung Deines ureigenen Lebensabschnitts, Deiner Learnings, passend zu Deiner Schwingung? Willkommen, Du schöne Seele, auf dem Bewusstseinsweg. Sat Nam, Namaste, aho Deine










