Weiblichkeit leben
Es ist Zeit – jetzt – zu verändern!

Von innen
Es nützt nichts, von außen eine Struktur aufzusetzen wie das Wahlrecht oder eigene Kaufverträge ausfüllen zu dürfen, wenn innerlich die Strukturen komplett gleich bleiben. Und es ist gut, dass es endlich soweit war, dass diesen neuen Rechte eingeführt worden sind. Aber innerlich leben? Da entwickeln sich die Frauen immer noch, fallen oft wieder ins Alte zurück.... es ist manchmal wie Anlaufnehmen, wenn wir uns zurückentwickeln, um dann das Neue endlich zu wagen. Manche jedoch bleiben in ihrer Bequemlichkeit und dem Alten hängen.
«Wieso, was hast Du denn? Ist doch alles gut...», mag sein. Für mich ist es es nicht.
Den weiblichen Weg gehen
Je mehr ich mit den Frauen tief arbeite, desto mehr wird klar, dass wir noch lange nicht da sind, unabhängig und in unserer eigenen Kraft zu agieren. Dass wir uns aber auf den Weg machen können....
Raus
Eins ist klar: Männer wie Frauen dürfen befreit werden... es hängt so tief drin, so verkrustet, mal mehr mal weniger, meist jedoch spürbar, dass das patriachalische System mit gewaltvollen Kommunikations- und Handlungsstrukturen «drinhängt» – in Unternehmen, in Familien, in Gemeinschaften.
Weltgeschehen
Automatisch hat der Mann mehr Aufmerksamkeit, mehr Glaubwürdigkeit, was er sagt, wird beachtet, egal, ob die Inhalte dünn sind. Schauen wir in die Welt, dann brauch ich nicht mehr zu sagen...die Lauten lenken das Weltgeschehen, die Verkopften regieren, die Machos unterdrücken.
Alte Prinzipien
Wieder und wieder wird das Prinzip gelebt, dass die Frau im Hintergrund wirkt, dass sie ihren Mann inhaltlich beeinflusst oder sogar ganz bewusst das Wissen für den Mann herbeischafft, damit er strahlen kann. Die süßliche Unterstützerin, weit entfernt von ihrer weiblichen Urkraft, von der göttlichen Schwingung. Sie ist da, um ihn zu schmücken.
Geld – ein großes Thema
Von den Geldthemen ganz zu schweigen. Wie viele Frauen müssen ihren Mann noch fragen, ob sie etwas ausgeben dürfen für sich und entscheiden es nicht frei. Brav erfüllen sie die Hausfrauenrolle und der Mann glänzt. Wie viele Frauen wissen gar nicht, was auf dem Konto ist, welche Zahlungen anstehen, sind überrascht, dass es im Januar immer zu den gleichen Abbuchungen kommt... und das ist eine Traumaresponse, also eine Antwort auf jahrhundertlange Ent-mächtigung. So viel projezierte Scham und Schuld drauf. So tief sitzend bis in die Körperzellen bei manch Männern und vielen Frauen, die gerne verantwortlich gemacht wurden, wenn etwas schief geht.
Schön und attraktiv
Oft ist es so, dass ein Mann sich schön und attraktiv findet, selbstverständlich sich zeigt, nach außen geht, sich bewundern lässt, oder überhaupt die Frage der Schönheit bei ihm gar nicht erst auftaucht. Er ist der Macker... Frauen ohje – da wissen wir, wie sehr sie an ihrer Figur feilen, stundenlang vorm Kleiderschrank stehen, um ja das richtige herauszupicken, um zu gefallen, um bestehen zu können, die Angst vor den jüngeren, vermeintlich schöneren Frauen, die Angst zu altern, die Angst, nicht zu genügen, um dem Manne dienlich zu sein. Die Liste ist lang, es ist alt, es ist uralt und lange überholt und doch wird es gelebt. Und mir wird schlecht davon.
Die alten Jahrhunderte im Nachklang
Frauen spielen immer noch das Spiel der vergangenen Jahrhunderte und viele Männer finden das durchaus angenehm. Wie viele Paare sehe ich, wo der Mann alt, teilweise ungepflegt und sicher nicht attraktiv ist und die schönsten Frauen um sich hat.... selbstverständlich. Wir Frauen haben noch viel zu tun für die SelbstERmächtigung. Und das ist durchaus auch in Familien so, wo der Mann das Geld heimfährt, die Frau Yoga macht, sich anderen – vielleicht sogar bezahlten Hobbies hingibt, schöne kreative Dinge tut, das Heim verschönert, brave Berufe wie z.B. Kindererziehen ausübt (und natürlich ist das eine unglaublich wertvolle Aufgabe, aber sie gehört nicht der Frau allein)....
Creative force, primal force, I bow to you
Und ich spreche nicht davon, dass wir Frauen unsere kreative Kraft nicht leben dürfen, im Gegenteil, es ist mein Ansinnen, die weibliche Urkraft zu leben, und da gehört, sich zu schmücken und sich kreativ auszudrücken dazu, aber nicht, um es dem Mann schön zu machen, dem Mann zu gefallen, sondern für SICH SELBST. Da, wo Du dem Mann gefallen willst, darfst Du Dich selbst noch erlösen.
Denn es ist heilig, sich auszudrücken in Schönheit, Anmut und enormer authentischer, freier, weiblicher Kraft – aus dem Becken raus, hoch über den Nabel ins Herz, wo die göttliche Kraft empfangen wird. Anzuziehen, was Dir gefällt, nicht Angst zu haben, dass es den Mann zu sehr anregen könnte.... die Sexualisierung der Frau ist alt, zu lange sogar für Frauen anziehend gewesen, so sehr haben sie ihre Rolle verinnerlicht. Sie gehört definitiv nicht mehr in unsere Welt, denn sie verneint das göttliche Prinzip.
Sich spüren als Frau
Heute habe ich z.B. eines meiner Lieblingskleider an, weil es so wunderbar ist, diesen Stoff zu fühlen auf der Haut, weil ich einfach will, weil ich mich gut fühle darin, weil es so schön ist, wie es um meinen Körper schwingt und ich damit einfach schwebe, mich göttlich-irdisch fühle... manchmal reißt mich dann ein Kompliment aus meiner "sacred energy" heraus, so eine Bewertung lässt mich dann mich selbst in diesem Ich-Raum nicht mehr spüren. Es ist mein Style... mein Körper, meine Kleidung, meine Sinnlichkeit - für mich! Und wenn ich die teilen möchte, dann entscheide ich das. So ist Neues Frausein.
No anti-script
Und es geht auch nicht darum, ein Anti-Programm zu starten, was wir in der Psychologie Antiskript nennen, denn das ist einfach nur 180 Grad das Gegenteil, ändert an der Grundstruktur des eigenen Seins nur wenig, und ist kein eigenständig, aus sich heraus entwickeltes Konzept. Es geht um Deine ureigene Kraft, woman!
Weibliches Prinzip leben
Es ist also schon lange nicht mehr dienlich für Dein Wohl als Frau, in den gleichen, veralteten, verkrusteten Hierarchiestrukturen, Deinen «Mann» zu stehen, Chef zu werden, Dein Geld im alten System zu verdienen, in Firmen, wo Du männlich werden musst, Deine weibliche, einende, zum Wohle aller, intuitive Kraft verlassen musst, um in männlicher Manier dazustehen und dort erfolgreich sein zu können. Kämpfen, der beste sein, Konkurrenz ausschalten... etcpepe. Nein, es geht darum, die neue Kraft zu leben, neue Strukturen, ein wirkliches Miteinander zu leben, mit weiblichen Werten, wo auf Erfahrung gehört wird, wo Inhalte und das gemeinsam erschaffende Ergebnis zählt.
Falsche Auswege
Bei manchen Frauen ist Schwangerschaft und Kinderkriegen das einzig weibliche Feld, was ihnen bleibt... da dürfen sie sich vernetzen, sein, entscheiden, eine Auszeit von männlich-dominierter Businesswelt nehmen, da erlaubt «Mann» ihnen, zu gestalten. Leider dann auch wieder in einer männlichen Struktur, wo Wochenbett und Kindergroßbegleiten wieder in Abhängigkeitsstrukturen und zeitlich vorgegebenen Modi landet, anstatt den natürlichen Zyklus von jeder einzelnen zuzulassen. Das Leben lässt sich nicht kategorisieren....
Du denkst, ich träume? Ist doch utopisch, was anderes zu leben? Da muss man schon aussteigen... vielleicht sind die Aussteiger die Wegbereiter....
Ich weiß - ich bin geführt
Ich habe es erlebt, dass es funktioniert, anders unterwegs zu sein... es geht. Vielleicht nicht perfekt, aber Perfektionismus ist ja das größte Kopfkonzept und verneint das Leben. Leider wurden bislang diese Firmen und Initativen von männlich-dominanten Strukturen wieder überrollt, wo Intuition, Kreativität niedergemäht worden sind. Ich hatte das Glück, etwas Gutes zu erleben – es wurde zerstsört, aber ich trage es weiter und stehe dafür ein... und auch meine Programme haben sich den zerstörerischen Kräften nicht ganz erwehren können. Immer wieder gibt es Frauen, die sowas von zerstörerisch sind und sich den Anschein des Guten anheften. Ich stehe immer wieder auf, denn ich habe den inneren Ruf, und bin geführt.
Erneuerung
Ich stehe für die Erneuerung der Systeme, für Intuition, die weibliche Kraft und ja, ich bin Pionierin und bin darauf angewiesen, dass Frauen sich trauen, zu kommen, ihre eigenen, verkrusteten, einschränkenden, zerstörerischen Strukturen aufzulösen. Dazu braucht es Mut, sich aus den eigenen Abhängigkeits-, Gewalt- und Blame&Shame-Strukturen zu lösen, wo Frauen, die für sich einstehen, den Schritt in mehr Freiheit, in mehr Frausein gehen, nicht diffamiert und gedizzt werden. Oft sind es unerlöste Frauen, die die männliche Struktur mehr als Männer aufrecht erhalten, und andere Frauen gewalttätig in Wort und Tat bremsen, verletzen, ausgrenzen, beschimpfen, schlechtreden, mit Nichtkommunikation bestrafen, weil die inneren Strukturen noch im männlich-hierarchischen Prinzip rumhängen und dort die einzige innere Sicherheit erleben und vom Mann vermeintlich Rückenwind haben. Mancher Mann ist in der Entwicklung der weiblichen Qualitäten weiter als eine Frau... Fakt ist, es gibt so viel Verletzung, Enge, Mangel, Angst vor der eigenen Kraft im Feld.

No blaming - Altes erkennen
Es rührt daher, dass wir immer noch die Strukturen aus der alten Zeit, aus dem 19. Jahrhundert leben, wo die Frau die Zierde des Mannes war, wo sie sich in Korsette körperlich und geistig gezwängt hat, die Figur das ausschlaggebende Moment war, um dem Mann zu gefallen, wenn ich nur an die Debutantinnenbälle denke, wird mir schlecht, wo es darum ging, hat er mich angeschaut, bin ich schön genug für ihn? Diese Frage würde sich das Gros der Männer nie stellen.... Dann die Industrialisierung, die alles in Einzelschritte zerlegt hat und die göttliche Einheit und Ganzheit aus den Augen verloren hat, dann die Aufklärung, wo nur noch Fakten, Zahlen und der Kopf galt.... wir haben diese Geschichte, alle, dann die Entwertungen, Diffamierungen von bestimmten Menschengruppen, wo sich arroganterweise Länder erdreistet haben, sich über andere Menschen zu stellen, die weiße Rasse... und dann der Antisemitismus, keine neue Idee in der Welt, nur noch perfider durchgeplant. Das Missionarstum, die Unterdrückung in niedere Arbeit, immer noch die Denke, intellektuell sei besser als Arbeit mit den Händen, Kochen, Putzen, seien niedere Dienste... diese Schubladen sind mehr als präsent. Frau am Herd, praktisch den Haushalt führend, der Mann geht raus und glänzt mit hohem Einkommen und Ruhm und Ehre für die Familie. Besitz, viele tolle Geräte, die im Endeffekt die Menschen wieder weiter von sich entfernen, tausend Küchenmaschinen, da sind wir doch immer noch in den 60er-Wirtschaftswunderjahren...
Ich gehe diesen Weg
Ja, und ich bin auch nicht ganz frei, hab mich aber seit meinem 19. Lebensjahr auf den Weg gemacht, mich anders aufzustellen. Vielleicht sieht man davon noch nicht alles im äußeren Erfolg, weil es eine innere Arbeit ist, und vielleicht merkt es die ein oder andere, weil ich es verkörpere mit großer Präsenz und Kraft, und manch andere? Da wird projeziert, abgelehnt, ängstlich sich zurückgezogen, anstatt gespürt, welchen inneren Seelenverletzungen noch geheilt werden dürfen.... vielleicht ernte ich nicht selbst in Ruhm und Ehre, vielleicht nicht in einem megalukrativen Geschäft, vielleicht aber auch schon, ich weiß es nicht... ich weiß nur, dass ich mich selbst authentisch lebe und entwickle und da bin, um Frauen in ihre Kraft zu führen und jeden Tag meine eigene Arbeit dafür tue... ich sehe auch meine Tochter und meinen Sohn, wie sie Dinge schon anders machen... ich führe eine Ehe, die die Prinzipien von der ureigenen Kraft, mit den ureigenen Gaben, mit dem Gesehen- und Geschätztwerden in Gegenseitigkeit lebt und verkörpert... ich danke hier an dieser meinem Mann, wie er den Weg geht, als Mann, als Mensch, als derjenige, der die Männer lehrt, freier zu sein...und selbst einen Weg des Lernens und Befreiens hinter sich hat... so gehen wir zusammen immer wieder den Weg des Bewusstseins.
Das Gift beenden
Ich habe mich von toxischen Beziehungen, Abhängigkeitsstrukturen, patriachalischen Mustern, einer diffamierenden, toxischen Ex-Ehe mit aller Kraft, von einem Elternhaus, das die Werte des 19. Jahrhunderts und die des Weltbürgertums lebte, befreit, Unternehmen verlassen, die ihre Seele verkauft haben, die Strukturen aufrecht erhalten oder neu aktivieren, die der individuellen Kraft wieder und wieder eine Absage erteilen... und bin den Weg schon lange gegangen. Und gehe ihn immer noch. Manchmal bin ich müde, aber nur, um mich auszuruhen, um dann genau da weiterzumachen, diese falschen, den Menschen unwürdigen Strukturen mit meiner Arbeit aufzulösen...
Velleicht zünde ich nur einen Funken in der ein oder anderen, die dann wieder damit rausgeht und es in die Welt trägt... das ist meine Arbeit. Ich bin Pionierin, die neue Wege des weiblichen Bewusstseins im Leben erschafft, nicht Tradiertes weiterlebt. Pioniere gehen voran und machen die Erfahrungen, die es für Neues braucht.
Kraftfelder entwickeln
Du kannst den Weg mitgehen. Wir aktiveren die neuen Kraftfelder von Selbstermächtigung in Stille, Bewegung, Yoga des weiblichen Lebenstanzes: GOLDEN ENERGY DANCE. Die Ausbildung ist so viel mehr als eine reine Ausbildung zur Yogalehrerin. Es geht nicht im Körperfitness, nein, vielleicht wird es herausfordernd, wenn Du Deinen inneren Dämonen begegnest, die sind aber eingebettet in mein liebevoll-klares Herz. Ansonsten ist es eine weibliche-sanfte-starke Erfahrung...
Wenn wir Frauen den Weg gehen, können es die Männer auch. Vielleicht kommen wir in einer Welt an, wo es Menschen sind, die sich begegnen, frei in ihrer individuellen Kraft, frei von Unterdrückunsgstrukturen!
Vielleicht kennst Du es, wenn Du in Deiner Klarheit bist, gibst Du dem Gegenüber auch die Chance auf Klarheit. Dann kommt was in Bewegung.... Erschaffe und bleibe in Deiner Energie!
Wow, es ist groß, was wir gehen!
Ein paar Worte zu den Energien in Dir dieses weiblichen Kraftprozesses:
Wut
Es ist die heilige Wut, die uns spüren lässt, dass etwas für uns nicht stimmt, dass Werte verletzt worden sind, dass Kräfte gedeckelt werden, es ist die Wut, die uns dazu befähigt, Dinge zu ändern. Es ist das Herz, das die Wut auffängt, sie umarmt und in liebevolle Aktionen zur Veränderung kanalisiert... es ist die Kraft Deiner Beckenraums, des Womb, Deiner Gebärmutter, die merkt, dass die Energie nur aufsteigen kann, wenn Du durch die Wut oder den Willen die Dinge ins Leben bringst, mit dem Herzen und dem Kanal nach oben offen, gespeist von den himmlischen Kräften – das ist die energetische Beschreibung für diesen Artikel und das was ich tue.... wer mich kennt, weiß, welche Bewegung ich dazu mache... das ist der Tanz, das Yoga des weiblichen Lebenstanzes, was ich verkörpere. Du kannst dabei sein, den weiblichen Weg zu gehen und durch Deine innere Arbeit kollektiv etwas zu verändern!
Angst
Und glaub mir, während ich das hier schreibe, spüre ich Angst. Unter der Wut, die Angst.... die Angst vor vergangenen Tagen, dass, wenn ich meinen weiblichen Weg gehe, ich ausgehungert, im Stich gelassen werde, verurteilt, ausgegrenzt, gemieden. An alte Leben erinnert mein erhöhter Herzschlag, an meine Angst, was sie wohl diesmal mit mir anstellen, wenn ich für mich einstehe, meine weibliche Kraft lebe.... ja, dann lege ich meine Hände auf's Herz und beruhige mich und sage mir: «Es ist vorbei! Ich bin jetzt sicher. Ich spüre meine Kraft.» In diesem Leben bleibe ich am Leben für das, was ich verkörpere. Du siehst, der Weg ist nicht frei von Angst, er ist jedoch frei für mich und für alle, die ihren Mut finden, ihn jetzt zu gehen, mit allem, was sich zeigt und dabei liebevoll erlöst werden will.
With much love!
Deine Sabine Jagat Prakash




















